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Pepp! – Hausband der Bühne Pepperoni

eingetragen in: 2007 - 2008 | 0

Von Anne Derbot, Bocholter-Borkener-Volksblatt
BOCHOLT Bio Michael Bass umgreift das Mikrophone und schließt die Augen. Voller Inbrunst singt er die erste Strophe des Lieds „You Get What You Give“. Seine Kollegen Steffi Dumke und Roland Lewburg zeigen mit der Hand ins Publikum und stimmen anschließend den Refrain an. Mit einem überraschend ruhigen Arrangement des Stücks von der Gruppe „New Radicals“ und mit anderen mehrstimmigen Liedern begeisterte „Pep“, die Hausband der Bühne Pepperoni, die Zuschauer.
500 Fans und Freunde der Bühne Pepperoni kamen am Samstagabend im Foyer des Rathauses zusammen, um einen „Abend mit Pep“ zu genießen. Eigens für diesen musikalischen Abend hatte sich die insgesamt zwölfköpfige Hausband formiert. Sie besteht neben den sieben Mitgliedern der Band „red’s live“ aus weiteren Liebhabern der Bühne Pepperoni. „Wir wollten eine Party mit unseren treuen Fans feiern und dabei kam uns die Idee eine Hausband zu gründen“, so Christa Hoffs von der Bühne Pepperoni. Ursprünglich sollte die Band nicht aus so vielen Artisten bestehen. „Als Klaus Hoffs mich ansprach, ob wir eine Band auf die Beine stellen können, kamen mir gleich viele Ideen. Meine Kollegen von „red’s live“ waren gleich Feuer und Flamme“, so Keyboarder Christoph Berghorn.
Über vier Stunden dauerte der Auftritt der Hausband. Zur Einstimmung präsentierten die Musiker jazzig anmutende Melodien instrumentale Arrangements, die hauptsächlich vom Saxophon, das Thomas Engelmann spielte, dominiert wurden. Zum Ende der ersten Hälfte lieferte sich Engelmann mit Matthias Fleige an der Posaune ein musikalisches Duell, das nicht nur aufgrund der Spannungssteigerung begeisterte.
Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Willi Schülingkamp, der als „Bocholts Frank Sinatra“ bekannt ist. Schülingkamp selbst bezeichnete sich als „Frank Sinatra für Arme“ und sorgte immer wieder mit humorvollen Anekdoten für Stimmung. Er sang unter anderem das Lied „Fly Me To The Moon“, bei dem er abwechselnd auf Englisch und Deutsch sang. Viel Jubel erntete Schülingkamp auch mit dem Lied „Die Moritat von Mackie Messer“ aus der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht.
Schülingkamp sang schließlich mit Miryam Stober in perfekter Harmonie „Girl from Ipanema“ im Duett. Ihre charaktervollen Stimmen machten das brasilianische Musikstück zu einem musikalischen Höhepunkt des Abends.